Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie umfasst verschiedene Methoden. Unter anderem die rational emotive Verhaltenstherapie nach Ellis.

Das Ziel ist, dysfunktionale, irrationale, nicht hilfreiche Denkmuster und Bewertungen aufzuspüren und diese in hilfreiche und funktionale Gedanken umzustrukturieren. Oft denken wir schwarz/weiß , katastrophisierend, verurteilend, und haben Glaubensätze wie : Das muss ich aber können, sonst bin ich nichts wert. Oder : Ich sollte schlank, schön, sportlich sein, sonst bin ich nicht liebenswert. Oder: Mir würde gekündigt, also bin ich ein Versager...

Unsere Gedanken lenken unsere Gefühle und diese wiederum unser Verhalten. Wir können uns bei dysfunktionalen Gedanken z.B. zurückziehen, vermeiden, aggressiv werden, lähmen, kontrollieren, etc. 

Hilfreiche Gedanken hingegen  wirken sich positiv auf unsere Gefühle und Handlungen aus. Realistische und hilfreiche Gedanken führen zu angemessenem und wünschenswertem Verhalten. 

Die Schematherapie setzt sich mit den Mechanismen auseinander, die zu nicht hilfreichen Glaubensätzen und Denkmustern geführt haben.

Achtsamkeitsbasierte Methoden bieten die Möglichkeit, Abstand zu den Gedanken zu bekommen, und Gedanken und die Realität wahrzunehmen ohne zu bewerten. Automatische und belastende Gedanken lösen damit weniger bis  keine unerwünschten Reaktionen mehr aus.

Dies sind einige Beispiele für die Methodenvielfalt, der kognitiven Verhaltenstherapie, die ich in meiner Praxis anwende.